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Kurzpredigt Juni 2026

 „Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.“             Hebräer 13,3

Als Kinder spielten wir gern auch ohne Ball verstecken und fangen. Das freie Herumlaufen war schön. Wenn wir dann gefangen wurden, waren wir in der Gewalt eines anderen.

Als Jugendliche spielten wir unsere Freiheiten weit aus. Alles war, schien ein Mehr an Leben zu sein: Rauchen, Trinken, Drogen uns Sex. Und je mehr wir uns darin verloren, verloren wir unsere Freiheit und wurden Gefangene von Nikotin, Alkohol, Drogen und Sex.      

Bei den Erwachsenen sind es nicht Wenige, die  um ihrer anderen Überzeugung in politischen und religiösen Systemen, Ländern ausgegrenzt werden bis hin in Gefängnissen festgesetzt sind. Wieder andere sind bestimmt, dass sie jeden Ausbruch aus der Tradition verhindern, bestrafen oder auch gefangen nehmen. In all diesen Gefangenheiten sind Misshandlungen geistiger, seelischer und körperlicher Gewalt nicht ausgeschlossen. Menschen müssen z.T. in einem  Unmaß Leiden auf sich nehmen in tiefer Einsamkeit.

 Das alles ist im Blick des Verfassers, doch gilt für ihn primär die Welt der an Gott Glaubenden Jesus Bekenner. Ihnen bleibt trotz Missachtung, Verlassensein, Verfolgung und Gefängnis nur unsagbares Leid und Unfreiheit mit immer auch offenem Ausgang. An sie erinnert der Verfasser: „Gedenkt der Gefangenen“.

Dabei denken wir an Gott, der an Noah gedenkt, und das Ende der Sintflut herbeiführt.

Wenn der Verfasser „gedenkt“ schreibt, bedeutet das für ihn, dass dieses Mitgefühl und Mitbegleitung Taten auslöst: Gedanken bewegt, Besuche versucht oder mögliche Kontakte aufnimmt. Wenn das nicht gelingt, sie in die Fürbitte miteinschließt.

Was löst bei Ihnen das Mitgefühl für die Gefangenen aus?

Siegward Busat

Adresse

Segenskirche
Deutsche Strasse 71
44339 Dortmund



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Do: 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Fr: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

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