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Kurzpredigt Mai 2026
„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele.“ Hebräer 6,19
Das haben wir schon oft erlebt: „Hoffen und Harren. machen manchen zum Narren.“ Da setzten wir auf einflussreiche Leute, vertraute Menschen und als es dann so weit war, ließen sie uns im Stich. Wir blieben enttäuscht zurück, versanken in die Einsamkeit und verloren Vertrauen zu lieben Menschen. - Und ehrlich gesagt, haben wir anderen nicht auch dieses und jenes versprochen, vergessen und nicht eingehalten, so dass manche Brücke des Miteinanders abgerissen wurde?
Das, was im Zwischenmenschlichen auf allen Ebenen geschieht, erweist sich eben zum erheblichen Nachteil Nichtverursacher, in allen Bereichen der Gesellschaft mit vielen Resignationen und Depressionen.
Das zwingt zur Überlegung: Wer wir als Menschen im Großen der Weltgeschichte und im Kosmosgeschehen sind. Wer könnte da schon große erfolgreiche Versprechungen machen, wenn er noch nicht mal für sein eigenes Leben den nächsten Tag garantieren kann? Denken wir alle nicht viel zu groß von uns selbst und anderen, als wären wir die Macher der Welt und unseres Lebens? Es stände uns allen gut an, bescheidener von uns und unseren Möglichkeiten zu denken. Mit dem Jakobusbrief im Neuen Testament zu sprechen, wäre es bei allen Überlegungen, Plänen und Zusagen bewusst zu sagen: „so der Herr will, und wir leben“ (Jakobus 4,15). Immer sind wir abhängig von dem, was Gott uns gibt, ermöglicht oder auch versagt. Über den unter dem Vorbehalt gegebenen Möglichkeiten und Grenzen kann niemand hinaus, auch wenn er es lebenslang bestreitet.
Deshalb bleiben alle gut gemeinten Wünsche, Worte und Zusagen an andere immer unter dem Vorbehalt, wenn Gott es so ermöglicht.
Anders ist der Gott der Bibel, der sich in Jesus offenbart hat. Er hat keine Größen über sich. Er ist schlechthin die Autorität im gesamten Sein und Dasein. Alle von Menschen gebastelte Götter sind nichts. Von ihnen gehen keine Wirkungen aus. Sie bleiben tote Materialien, egal welche Macht Menschen ihnen andichten. Gott allen ist der Herr der Schöpfung, Geschichte und Zukunft. Darum ist es nur ihm konsequent eigen, Zusagen, Versprechungen und Eide zu sprechen. Nur er allein hat das Vermögen und die Kraft, seine Worte in die Tat umzusetzen. Niemand kann seinem Willen und Wort widerstehen. Darum ist sein Wort wesentlich und wahr gegenüber allen anderen Zukunftsäußerungen der Menschen. Wenn er etwas sagt, hat das Bestand und wird in der Gegenwart und Zukunft wahre Wirklichkeit. So konnte sich auch einst Abraham auf Gottes Zusage einlassen und kam zur Erfüllung des göttlichen Wortes: der Sohn, die große Nachkommenschaft, das neue Land und Segen für die Völkerwelt.
Diesem Wort von Gott haben Menschen in der Weltgeschichte getraut, sich darauf eingelassen und erfahren: Gott steht zu seinem Wort. Es ist die Hoffnung auf Zukunft und Gottes neue Welt, die wir als Christen wie einen festen und sicheren Anker in unserer Seele, in unserem Inneren haben, um in den Wechselfällen des Alltags nicht den Mut zu verlieren. Wer diese Hoffnung auf den zukunftsträchtigen Gott ergreift und durchhält, der lebt auf eine volle Zukunft zu; denn Gott hat in Jesu Kreuz und Auferstehung die Macht der Sünde und des Todes für immer besiegt. Er sagt: „Siehe, ich mache alles neu“
(Offenbarung 21,4),
Siegward Busat.
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