Gott spricht: "Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein." Hesekiel 37, 27

 

Schon wenn Besuch sich anmeldet, sind wir erschrocken. Uns fällt dann eine Menge ein, was noch alles zu tun  ist. Da muss die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Der Einkauf ist zu überlegen. Blumen sind zu besorgen.  Das Unkraut im Garten und auf den Wegen muss entsorgt werden. Für Stunden sind wir wie aus der Bahn geworfen. Wir können unser vorgesehenes Programm nicht durchziehen. Eben, dann muss Einiges liegen bleiben. Zunächst geht es um den  Besuch und der soll uns in guter Erinnerung behalten.

Noch aufregender wird es, wenn sich Gäste, liebe Menschen, bei denen wir auch schon für längere Zeit waren, für einige Tage anmelden. Unabhängig ob es uns jetzt passt, sie werden in einigen Tagen auf der Matte stehen - und dann muss alles auf den Besuch ausgerichtet sein. Vieles ist zu überlegen: Wo und wie werden sie schlafen können. Was kommt mittags und abends auf den Tisch. Was können wir gemeinsam unternehmen, damit gute Eindrücke zurückbleiben; denn bei uns in der Gegend ist es ja auch schön und Besonderheiten zeigt man gerne.

Wir sind dann für Zeiten und Tage wie aus dem eigenen Programm genommen und müssen dieses und jenes zurückstellen, weil dafür dann keine Zeit bleibt.